Möbel in Deutschland rationell und erfolgreich fertigen?
Ob Mies v. d. Rohe, Mart Stam und Marcel Breuer 1929 davon träumten
dass ihre Stahlrohr-Sessel durch die rationelle Fertigung mit Roboter-Zellen von
MartinMechanic einem breiten Puplikum preiswert zur Verfügung stehen würden?
Ob die Gebrüder Thonet sich bei der Firmengründung 1819 schon Gedanken um Automatisierung machten?
Wie auch Immer, für ein Produkt welches so unnachahmlich klar in Form und Konstruktion ist, wie die seit 1929 bei Thonet in
Frankenberg/Eder produzierten Stühle, leisteten die Ingenieure von MartinMechanic Besonderes.
Für die Produktion von 70.000 Stühlen der verschiedensten Bauarten je Jahr, projektierte MartinMechanic eine Roboterzelle, welche bei aller Flexibilität und trotz ausgefeilter Technik doch für den Werker beherschbar bleibt und
auch zur Produktion von einigen Dutzend eines Modells wirtschaftlich und schnell umgerüstet werden kann.
In der Zelle bohrt der Roboter Löcher in die Stahlrohrgestelle der freischwingenden Klassiker.
Auch das Senken und
Gewindeschneiden stellt den flexiblen 6-Achs-Roboter nicht vor Probleme. ZSTE 420 und V4A werden in bis zu 1024 möglichen Varianten
bearbeitet.
Die Zelle hat 3 Arbeitsstationen. Diese können wahlweise mit gleichen oder unterschiedlichen Werkstücken belegt werden.
Durch diese Konzept können sowohl grössere Serien für Architekturprojekte als auch ein Produktmix für kleinere Bestellungen abgearbeitet
werden.
Dies ist nicht die einzige Maschine welche MartinMechanic für die Möbelindustrie gebaut hat.
Wenn Sie Detailfragen zum Projekt haben, oder eine Möbelfabrik, sprechen Sie uns bitte an. Detaillierte Informationen zu den
Stahlrohrmöbeln finden Sie hier oder bei Thonet.
- Übrigens:
Achten Sie doch mal darauf auf welchen Stühlen die Gäste bei Sabine Christiansen sitzen ...
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