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MartinMechanic:

   
Roboter sorgen für glatte Bleche

Im Neff-Werk der BSHG arbeiten mehrere Roboter in der Beschichtungslinie für Flachwaren. So nennt der Fachmann z.B. die Backbleche welche von Neff mit den Herden und Öfen an die Kunden geliefert werden.

Seit 1877 werden im badischen Kraichgau Küchen gefertigt. Alfred Neff formte aus dem ursprünglichen Familienunternehmen einen Backofen- und Herd-Hersteller von Weltruf.

Mit der Marke wurde Neff 1982 von der Bosch-Siemens-Hausgeräte Gruppe gekauft. Heute arbeiten ca. 1200 Menschen bei Neff in Bretten, 60 junge Leute sind derzeit dort in Ausbildung.

Bei Neff werden heute ausschließlich 6-Achs-Roboter von MartinMechanic aus Nagold in der Herdproduktion eingesetzt. Die meisten dieser Roboter wurden auch von MartinMechanic geliefert und installiert. Neben mehreren kleinen 5- und 6-Achsern welche z.B. Metallbefestigungsbleche auf Herdtüren aus Glas kleben, installierte MartinMechanic eine Reihe von Hochleistungs-6-Achsern vor allem in der Emaillierung der Backöfen und Backbleche.

Die bestehende Backofenfertigung wurde gemeinsam mit dem Team der Neff seit dem Jahr 2000 mit Robotereinsatz auf die steigenden Qualitätsansprüche der Kunden ertüchtigt. Zusätzlich konnte man damit einige der unangenehmen und problematischen Arbeitsplätze an die duldsamen Arbeiter übertragen

Aufgrund der guten Erfahrungen war es leicht, sich bei der in 2003 neu zu errichtenden Pulver- und Ofenanlage für Flachwaren ebenfalls ausschließlich für MartinMechanics Roboter zu entscheiden. Beim Neubau dieser Anlage entschied man sich von Seiten Neff für Eisenmann, Böblingen, als Anlagenbauer und für MartinMechanic, als Roboterspezialist.

Leider kann man auf den Fotos aufgrund der verwendeten Schutzanzüge die äußeren Qualitäten der Roboter aus Nagold nicht sofort erkennen. Für den Endkunden sind jedoch die inneren Qualitäten, das heißt die Fähigkeiten der aktuellen RJ3iB Controller mit iPedant ohnehin wichtiger.

Alle Roboter sind über die standardmäßige Ethernet-Schnittstelle miteinander verbunden und auch mit dem Programmserver in der Produktionsleitstelle vernetzbar.

Damit kann bei einer Störung mit dem Teach-Pedant nicht nur der Roboter der betroffenen Zelle gewartet werden sondern auch über den integrierten Browser des Bediengeräts die anderen Roboter in der Linie angesurft und deren Status visualisiert werden.

Aktuelle Programme können im Wartungsfall einfach in den Roboter geladen und geänderte Programme auf dem Server abgelegt werden

Die Verbindung zum Leitrechner der Gesamtanlage von Eisenmann wurde durch MartinMechanic mittels Profibus-dp realisiert.

Bei der Programmierung der einzelnen Kabinen durch die Softwarespezialisten von MartinMechanic wurde streng darauf geachtet, dass alle Bewegungs-Programme innerhalb gleich definierter Userframes geteacht wurden, was in Verbindung mit werksseitiger 6-Achs-Masterung ermöglicht, dass alle Bewegungsprogramme einfach und problemlos von Roboter zu Roboter kopiert werden können.

Insgesamt wurde das Projekt durch MartinMechanic absolut problemlos und innerhalb des vorgesehenen Zeit- und Finanzrahmens durchgeführt.

So kann Neff dem Wettbewerb der kommenden Jahre mit Spitzenprodukten und einer Produktionstechnologie auf dem neuesten Stand der Technik entgegensehen.

Schauen Sie sich die Produkte bei Neff gerne an.


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